Nach einer erholsamen Sommerpause und einer dringend benötigten Auszeit habe ich nun wieder die Laufschuhe geschnürt und bin zurück im Training. Die Pause hat meinem Körper und Geist gutgetan, und ich merke, wie das Atmen sich allmählich wieder stabilisiert. Das gibt mir das Vertrauen, dass ich den anstehenden Ironman Frankfurt in Angriff nehmen kann.
In den vergangenen Wochen habe ich mich vor allem dem Wandern und gelegentlichen Trailrunning gewidmet. Es war eine wunderbare Gelegenheit, die Natur zu geniessen, den Kopf freizubekommen und gleichzeitig meine Grundfitness aufrechtzuerhalten. Auch wenn ich deutlich weniger gelaufen bin als sonst, habe ich jede Minute dieser sportlichen Abwechslung genossen. Das Radfahren hingegen kam leider etwas zu kurz – um ehrlich zu sein, bin ich in der gesamten Pause kaum auf dem Rad gesessen. Aber genau das gilt es jetzt nachzuholen.
Heute stand für mich ein zügiger Halbmarathon auf dem Plan, um zu testen, wo ich aktuell stehe. Ich war gespannt, wie der Körper nach der Pause reagiert, und ich muss sagen, es lief besser als erwartet. Der Lauf war irgendwie doch anspruchsvoll, aber ich fühlte mich gut und konnte das Tempo mit einem Pace von unter 5min gut halten, ohne dabei an meine absoluten Grenzen zu gehen. Ein gutes Zeichen, dass der Körper bereit ist, in den letzten Wochen vor dem Wettkampf noch einmal Gas zu geben.
Am Wochenende plane ich zwei wichtige Radeinheiten, um ein paar der fehlenden Kilometer nachzuholen und mich speziell auf die Anforderungen des Radparts beim Ironman vorzubereiten. Eine davon wird eine längere Ausfahrt sein, um die Ausdauer wieder auf das nötige Niveau zu bringen. Auch wenn die Zeit bis zum Wettkampf knapp wird, bin ich zuversichtlich, dass ich mit diesem letzten intensiven Block noch die notwendige Grundlage legen kann.

Nächste Woche geht es dann bereits ins Tapering für die Ironman Europameisterschaft in Frankfurt. Die letzten Wochen waren zwar nicht ideal, aber ich fühle mich dennoch gut vorbereitet und freue mich darauf, in Frankfurt an der Startlinie zu stehen. Es wird spannend, wie sich die Kombination aus Sommerpause und der doch sehr kurze Trainingsaufbau im Wettkampf auszahlt. Ich bin bereit, das Beste aus mir herauszuholen und die Herausforderung vom Unbekannten anzunehmen.

