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DIE WITH MEMORIES - NOT WITH DREAMS

Der Ironman ist nicht nur ein Wettkampf über 226km, sondern eine Reise, die schon Tage vorher beginnt. Nachdem ich am Freitag meine Startnummer für die Ironman Europameisterschaft in Frankfurt abgeholt hatte, war ich optimistisch: alles war bereit für den grossen Tag. Am Samstagmorgen packte ich sorgfältig meine Wechselsäcke, legte alles zurecht und machte mich auf den Weg zur Wechselzone 2 (T2). Von dort sollte es mit dem Shuttlebus zur Wechselzone 1 (T1) für den Rad-Check-in gehen.

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Doch dann passierte es. Auf dem Weg zur T2 musste ich plötzlich stark bremsen. Ein harmloses Geräusch – und plötzlich versagte die Vorderbremse komplett. Kein Druck, keine Reaktion. Panik machte sich breit. Ein Bremssystem, das mitten im Rennen versagt, könnte fatal enden. Zum Glück gab es auf dem Eventgelände bei der T2 einen Mechaniker. Die Hoffnung keimte auf, dass er das Problem beheben könnte.

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Schrekmomente vor dem Ironman-Check-in: Ein unerwartetes Drama 5

Es war erst 14:00 Uhr, die Wechselzone war bis 18:00 Uhr geöffnet. Der letzte Shuttle zur T1 war für 17:30 Uhr angesetzt. «Genug Zeit», dachte ich mir – zumindest hoffte ich das. Doch die Uhr tickte erbarmungslos. Als der Mechaniker um 16:30 Uhr das Rad noch immer in seine Einzelteile zerlegt hatte, stieg meine Nervosität. Um 17:00 Uhr fragte ich nach. «Ja, ich kann es reparieren,» sagte er, «aber es wird wohl nicht rechtzeitig zum regulären Check-in fertig.» Ein Schockmoment.

Zum Glück hatte der Mechaniker einen Trumpf im Ärmel: Als offizieller Bike-Service konnte er einen Anruf tätigen, der mir einen verspäteten Check-in ermöglichte. Um 18:10 Uhr war das Rad endlich repariert, und ich atmete erleichtert auf – allerdings nur kurz. Jetzt musste ich in strömendem Regen mein Auto holen und selbst zur T1 fahren. Dank einer Sondergenehmigung konnte ich mein Rad in letzter Minute in die Wechselzone bringen. Ein kleiner Erfolg wenigsten, aber der Tag war noch nicht ganz vorbei.

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Schrekmomente vor dem Ironman-Check-in: Ein unerwartetes Drama 6

Erschöpft und durchnässt erreichte ich mein Hotel gegen 21:00 Uhr. Pasta, das typische Pre-Race-Essen, war nirgendwo zu finden. Also blieb mir nur ein Take-away Thai vom Bahnhof nebenan. Ein bescheidener Abschluss eines nervenaufreibenden Tages, aber immerhin konnte ich mich darauf einstellen, nach nur wenigen Stunden Schlaf um 03:20 Uhr aufzustehen.

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Schrekmomente vor dem Ironman-Check-in: Ein unerwartetes Drama 7

Während ich mir das «nicht ganz optimale» Essen schmecken liess, dachte ich darüber nach, was hätte passieren können, wenn die Bremse während des Rennens versagt hätte. Zum Glück hatte das Schicksal – und ein grossartiger Mechaniker – auf meiner Seite gestanden.

Schauen wir was noch kommen sollte. Der Wettkampf selbst steht bevor, und ich bin gespannt, was der Tag bringt. Das Karma ist am Sonntag dann hoffentlich auf meiner Seite. Drückt mir die Daumen, verfolgt das Rennen live oder per App, und freut euch auf den nächsten Blogbeitrag, in dem ich euch mitnehme auf die Reise durch den Ironman Frankfurt, der Europameisterschaft auf der Langdistanz!

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