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DIE WITH MEMORIES - NOT WITH DREAMS

Nach zwei intensiven Wochen in meiner Massagepraxis in Köniz, Bern, war es endlich Zeit, in die Toskana aufzubrechen. Vor mir lagen einige Tage der Entspannung und Erholung, bevor ich mich erneut wieder dem Elbaman als Saisonabschluss stellen würde – einem der anspruchsvolleren Langdistanz-Triathlons Europas.

Abfahrt nach Italien

Pünktlich um 07:00 Uhr ging es los.
Mit viel Vorfreude und ein bisschen Aufregung im Gepäck starteten wir unsere Reise. Die erste Etappe führte uns über den Grossen St. Bernhard, der mit seinen bereits verschneiten Bergspitzen einen wunderschönen Vorgeschmack auf die beeindruckende Landschaft bot, die uns erwartete. Die klare Bergluft und die weite Sicht auf die Gipfel hatten etwas Beruhigendes und halfen, die Hektik der letzten Arbeitstage hinter mir zu lassen.

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Auf nach Italien – Letzte Vorbereitungen für den Elbaman 2024 7

Über das Aostatal nach Genua

Die Fahrt durch das Aostatal verlief reibungslos. Die majestätischen Berge und der beginnende Herbst in den Tälern boten eine herrliche Kulisse für unsere Reise. Auf dem Weg nach Genua entschieden wir uns, eine kleine Pause einzulegen, um etwas typisch Italienisches zu geniessen – ein feines Focaccia. Diese Pause gab uns nicht nur neue Energie, sondern auch die Gelegenheit, kurz durchzuatmen und uns auf den bevorstehenden Weiterfahrt vorzubereiten.

Ankunft in Piombino und frühere Fähre nach Elba

Als wir den Hafen von Piombino erreichten, hatten wir etwas Zeitpuffer vor unserer geplanten Fährabfahrt um 18:00 Uhr. Doch wie es manchmal so kommt, war die nächste Fähre, die kurz vor unserer Ankunft startklar war, bereits voll. Kein Grund zur Sorge – wir konnten entspannt warten, da wir glücklicherweise noch auf die nächste Fähre vor unserer ursprünglich gebuchten Abfahrt kamen. So fuhren wir sogar früher als geplant los, was uns einen Zeitgewinn von etwa 90 Minuten bescherte.

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Auf nach Italien – Letzte Vorbereitungen für den Elbaman 2024 11

Ankunft auf Elba – Camping in Marina di Campo

Nach der Überfahrt setzten wir unsere Reise auf der Insel Elba fort. Es dauerte noch etwa 40 Minuten, bis wir unser Ziel, den Camping del Mare in Marina di Campo, erreichten. Dort angekommen, richteten wir unseren Campingbus gemütlich ein und hatten sogar genug Zeit, in der Nähe eine leckere Pizza zu essen, bevor es nicht zu spät ins Bett ging. Schlaf und Erholung sind jetzt essentiell, um topfit für den Wettkampf zu sein.

Letzte Vorbereitungen – Tapering und Klima-Akklimatisierung

In den kommenden Tagen, Donnerstag und Freitag, stehen nur noch lockere Trainingseinheiten auf dem Programm. Ein paar entspannte Ausfahrten auf dem Rad oder ein kurzer Lauf sollen mir helfen, mich an das Klima auf Elba zu gewöhnen und die Strassenverhältnisse wieder in Erinnerung zu rufen. Gleichzeitig achte ich darauf, mich nicht zu überanstrengen und werde aufgrund der Spannungen in der Muskulatur auf die Aktivierugseinehiten mit Steigerungsläufen verzichten. – der Hauptfokus liegt auf dem Tapering, also der gezielten Reduzierung der Trainingsbelastung, um meine Energiereserven für den grossen Tag am Sonntag aufzuladen.

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Auf nach Italien – Letzte Vorbereitungen für den Elbaman 2024 12

Der Elbaman wartet

Am Sonntag ist es dann soweit: Der Elbaman, eine Herausforderung über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen, erwartet mich. Die Erholung und erneute Vorbereitung nach der Ironman Europameisterschaft vom August in Frankfurt wird sich dann hoffentlich auszahlen, und ich freue mich darauf, meine Grenzen zu testen und die einmalige Atmosphäre des Rennens auf dieser traumhaften Insel zu geniessen.

Die letzten Tage hier in der Toskana dienen nicht nur der körperlichen Erholung, sondern auch der mentalen Vorbereitung. Ich spüre, dass ich bereit bin, alles zu geben. Jetzt heisst es: gut erholen, die Umgebung geniessen und mich auf den bevorstehenden Wettkampf freuen.

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