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DIE WITH MEMORIES - NOT WITH DREAMS

Saas-Fee. Ein Tag auf der Kante.

Früher Morgen, Zugfahrt Richtung Saas-Fee. Ruhig, fokussiert, klar. Am Abend wieder zurück. Dazwischen ein kompletter Tag am Berg. Ohne Hektik, ohne Ablenkung. Nur Fahren.

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Saas-Fee. a Day on the (Snowboard) Edge. 4

Die Bedingungen waren differenziert und ehrlich. Oben auf dem Gletscher herrschten ideale Verhältnisse. Kalte Luft, kompakter, griffiger Schnee, stabiles Licht. Präzises Fahren war möglich, Fehler wurden unmittelbar sichtbar. Ab der Mittelstation änderte sich das Bild deutlich. Kunstschnee, stärker frequentiert, im Tagesverlauf zunehmend abgerutscht. Am Nachmittag eisig und hart. Oben blieb es hingegen bis zum Schluss konstant und hochwertig.

Das Rad-Air 201 Tanker fühlte sich vom ersten Schwung an ruhig und vertrauenswürdig an. Die lange effektive Kante sorgte für sauberen Kantengriff, der Flex blieb berechenbar, auch bei höherem Tempo. Gerade auf den härteren, eisigeren Abschnitten unterhalb der Mittelstation zeigte sich die Stärke des Boards. Stabilität, Spurtreue, kein Flattern. Gleichzeitig blieb es verspielt, sobald man es aktiv auf die Kante stellte.

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Saas-Fee. a Day on the (Snowboard) Edge. 5

Dieser Tag war ein bewusster Mix. Phasen mit sauberem, kraftvollem Carving wechselten sich mit ruhigen, kontrollierten Cruising-Abfahrten mit der Familie ab. Linien lesen, Tempo variieren, Druck dosieren. Jede Kurve hatte eine Absicht, unabhängig von Geschwindigkeit. Gerade im Übergang von griffigem Gletscherschnee zu hartem Kunstschnee wurde deutlich, wie wichtig Timing, Körperspannung und saubere Technik sind. Genau diese Balance zwischen Kontrolle und Flow macht für mich gute Tage auf dem Snowboard aus.

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Saas-Fee. a Day on the (Snowboard) Edge. 6

Was noch fehlte, waren echte Powderturns. Dort fühlt sich das Tanker endgültig zu Hause. Form und Länge kommen dann voll zur Geltung. Bis dahin liefert es auf der Piste genau das, was ich schätze: kraftvolles, schnelles, kontrolliertes Carving, auch unter anspruchsvollen Bedingungen.

Unterwegs war ich mit meiner Familie. Meine Frau und unsere 9,5-jährige Tochter beide ebenfalls auf dem Snowboard. Gemeinsam fahren, Linien vergleichen, kurze Stopps, gemeinsame Abfahrten. Technik erleben und teilen. Vorleben, was saubere Bewegung bedeutet.

Snowboarden ist für mich mehr als Wintersport. Es ist Technik, Körperspannung, Timing, Koordination. Ein ständiger Reminder, wie entscheidend Kraft, Mobilität und Bewegungsqualität sind. Auf Schnee, im Ausdauertraining und im Alltag. Die Übertragung ist direkt spürbar.

Dankbar für solche Tage. Für ehrliche Bedingungen. Für gutes Material. Für einen Körper, der das alles zulässt. Heute ging es nur ums Fahren und Spass haben.

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